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Termine

2. Bario-Stammtisch in Gummersbach Windhagen

27.November um 18 Uhr

Für mehr Informationen „klicken“ Sie auf den  unteren Schriftzug.

Einladung Bario Stammtisch 27 Nov-2018 Wegbeschreibung – mit Beschreibung GTC – Bario-ST

 

 Vortragsveranstaltung des Adipositaszentrums:

6. Februar 2019

8. Mai 2019

4. September 2019

Ernährungsempfehlungen vor und nach Adipositas OP Beginn 18-20 Uhr – freier unverbindlicher Eintritt im Rahmen der Veranstaltung „Ich nehme ab“

EVK Forum Bergisch Gladbach 5. Etage

Ferrenbergstr. 24, 51465 Bergisch GladbachPhotoGrid_1472393853224

Adipositas-Zentrum Berg. Gladbach

Beiträge

Moderne Ernährung begünstigt Adipositas

Energiedichte und Portionsgrößen im Fokus

(aid) – Fast Food und Convenience-Produkte, preisgünstige XXL-Packungen und Snacking sind heute bei vielen Verbrauchern

Welche Lebensmittel enthalten Fett?

Welche Lebensmittel enthalten Fett?

feste Bestandteile der täglichen Ernährung. Diese haben einen erheblichen Einfluss auf das Körpergewicht und das Adipositas-Risiko. Mit den Zusammenhängen im Einzelnen beschäftigt sich ein Artikel in der Fachzeitschrift Adipositas (4/2015).

Die beiden Autoren – Dr. Christina Holzapfel und Professor Hans Hauner sehen als einer der Ursachen im Verzehr von Convenience- und Fast-Food-Produkten. Und der nimmt – genau wie der Besuch von Fast-Food-Restaurants – vor allem bei jungen Menschen deutlich zu.

Fast-Food- und Convenience-Produkte zeichnen sich durch eine hohe Energiedichte aus (Energiegehalt in Kilokalorien pro Gramm). Diese Tendenz wird zusätzlich dadurch verstärkt, dass Fast-Food-Esser viel zuckerhaltige Getränke konsumieren, diese jedoch beim Kalorienbudget meist nicht berücksichtigen.

Als zweiten wichtigen Trend in der modernen Ernährung beschreiben die Autoren den wachsenden Außer-Haus-Verzehr, der ebenfalls mit einer verstärkten Energiezufuhr einhergeht. Der Verzehr von „losen“ Speisen erschwere die Einschätzung der Portionsgröße und des Energiegehaltes. Und schließlich, so der dritte Schwerpunkt der Analyse, steht die Energiezufuhr in einem direkten Zusammenhang mit der Portionsgröße.

Für die Adipositas-Prävention und -therapie sehen die beiden Autoren einen wichtigen multidisziplinären Ansatzpunkt darin, die Transparenz beim Außer-Haus-Verzehr und bei den Portionsgrößen zu verbessern.
Eva Neumann, www.aid.de

Den vollständigen Fachbeitrag finden Sie hier:

http://www.schattauer.de/de/magazine/uebersicht/zeitschriften-a-z/adipositas/inhalt/archiv/issue/2290/manuscript/25289/show.html

Essen gegen das Vergessen

Schützt die richtige Ernährung vor Alzheimer? (gekürzte Fassung)

(BZfE) – Der wichtigste Risikofaktor für Demenzerkrankungen ist: Das Alter. Und wir werden alle älter. Im Jahr 2000 hatte die Erdbevölkerung 420 Millionen ältere Menschen (65+), im Jahr 2050 werden es 1.300 Millionen sein. Bereits heute leben 1,2 Millionen Menschen mit der Alzheimer-Krankheit in Deutschland, Tendenz steigend. Weil die Krankheit des Vergessens noch nicht heilbar ist, rückt die Frage immer mehr in den Fokus, wie man einer Alzheimer-Erkrankung vorbeugen kann.

Bewegung, geistige Fitness, die richtige Ernährung, soziale Kontakte und medizinische Vorsorge fördern das gesunde Altwerden und mindern das Risiko einer Alzheimer-Erkrankung, so viel ist heute bekannt. Welchen Einfluss die Ernährung haben kann, erläuterte Professor Dr. Gunter Eckert von der Justus-Liebig-Universität Gießen, im Rahmen einer Experten-Runde, die die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) kürzlich in Frankfurt anlässlich des Welt-Alzheimer-Tags veranstaltete.

„Vermeidbare und durch die Ernährung beeinflussbare Risikofaktoren“, so Eckert, sind: Zuckerkrankheit, Bluthochdruck, Fettleibigkeit, hoher Homocystein-Spiegel sowie ein hoher Cholesterinspiegel.“ Darüber hinaus sind Depressionen, körperliche Inaktivität und das Rauchen sowie eine niedrige Bildung weitere Risikofaktoren.

… Bezüglich der Ernährung zeigt der Verzehr von Polyphenolen präventive Effekte.

Polyphenole sind typischerweise reichlich in der mediterranen Küche enthalten. „Die mediterrane Ernährung ist gekennzeichnet durch einen Verzehr von viel Obst und Gemüse, Olivenöl und Nüssen, dafür wenig rotes Fleisch und viel Fisch. Beim Fisch sollte man eher zu fettem Seefisch wie Lachs, Kabeljau oder Makrele greifen, da diese Fische viele langkettige Omega-3-Fettsäuren enthalten“, so Eckert. Auch in Gewürzen, Tee und Rotwein sind Polyphenole enthalten.

Den positiven Eigenschaften der Polyphenole liegen insbesondere folgende molekulare Mechanismen zugrunde: es gibt Hinweise auf einen besseren Blutfluss im Gehirn (der im Alter und bei Demenz verschlechtert ist), Polyphenole wirken Entzündungen im Gehirn entgegen (die im Alter und bei Demenz erhöht sind) und sie verbessern die Funktion der „Zellkraftwerke“.

veröffentlicht Oktober 2017

Rüdiger Lobitz, www.bzfe.de

Übergewicht in der Kindheit

Gesundes Frühstück und genug Schlaf beugen vor (gekürzte Fassung)

(aid) – Der Alltag in der Familie kann stressig sein, wenn am Morgen alle rechtzeitig aus dem Haus müssen. Eine tägliche Routine schont nicht nur die Nerven, sondern erhält auch die Gesundheit. Wenn Kinder nicht genug schlafen und morgens ohne Frühstück aus dem Haus gehen, leiden sie häufiger an Übergewicht. Das hat eine britische Studie gezeigt, an der knapp 17.000 Familien mit ihren Kindern teilnahmen.

Die Wissenschaftler der University College London bestimmten in den Lebensjahren 3, 5, 7 und 11 den Körpermassenindex, kurz BMI, der jungen Probanden. (…)

Viele Faktoren im frühen Leben können die Gewichtsentwicklung in der Kindheit beeinflussen. So hat die Auswertung der Daten bestätigt, dass Rauchen in der Schwangerschaft und der BMI der Mutter großen Einfluss auf das Körpergewicht des Kindes haben. Auch die tägliche Routine ist von Bedeutung, schreiben die Autoren im Fachblatt „Pediatrics“. Wenn Kinder keine regelmäßigen Einschlafzeiten haben, zu wenig schlafen und morgens nicht frühstücken, neigen sie zu Übergewicht. Vermutlich sind diese Verhaltensweisen mit einem gesteigerten Appetit und einem höheren Verzehr an energiereichen Lebensmitteln verbunden.

Ein weiterer Aspekt ist, dass Übergewicht auch die Psyche beeinträchtigt. Das kann sich bis in die Jugend und in das Erwachsenenalter fortsetzen, befürchten die Wissenschaftler. Die Kinder haben häufig ein schlechtes Selbstbewusstsein, sind mit ihrem Körper unzufrieden und knüpfen schwieriger Freundschaften. Viele sind bereits mit Alkohol und Zigaretten in Kontakt gekommen.

Die Wissenschaftler betonen, wie wichtig die Unterstützung junger Familien im Alltagsleben ist. So können Risikofaktoren für Übergewicht frühzeitig erkannt werden, damit Kinder psychisch und körperlich gesund bleiben.

Heike Kreutz, www.aid.de veröffentlicht November 2016

Weitere Informationen:

www.ucl.ac.uk

http://pediatrics.aappublications.org/content/early/2016/11/09/peds.2016-0967

aid-Heft „Das beste Essen für Kinder – Empfehlungen für die Ernährung von Kindern“
Bestell-Nr. 1447, Preis: 2,50 Euro